Jiu-Jitsu - Sport+Schwimmverein Kolpingstadt Kerpen

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Jiu-Jitsu

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30-jähriges Kampfsportjubiläum im SSK-Kerpen
Atemi Ryu – die Abteilung für Jiu-Jitsu besteht seit 1984.

Jiu-Jitsu selbst ist natürlich erheblich älter. Denn, um sich auch ohne Waffen effektiv verteidigen zu können, wurden schon die japanischen Samurai in dieser Kampfkunst ausgebildet. Jiu-Jitsu ist die traditionelle japanische Selbstverteidigung aus der heraus sich moderne Kampsportarten wie Judo und Karate aber auch Aikido heraus spezialisiert haben. Jiu-Jitsu ist einerseits eine traditionelle bodenständige Kampfsportart, gleichzeitig aber auch wandlungsfähig, denn Weiterentwicklungen fließen wieder zurück in das ursprüngliche System.
Wettkämpfe mit ihrem Regelwerk und Gewichtsklassen gibt es nicht. Der Focus liegt auf der Selbstverteidigung.

In den vergangenen 30 Jahren haben insgesamt wohl mehrere Hundert Kerpener Jugendliche und Erwachsene mehr oder weniger ausdauernd Jiu-Jitsu betrieben. Einige sind geblieben, einige nach einer Auszeit wiedergekommen und einige bringen inzwischen ihre Kinder mit zum Training. Denn Kinder ab 10 Jahre, Jugendliche und Erwachsene trainieren gemeinsam. Dabei wird jeder individuell gefördert und gefordert, so dass Jiu-Jitsu auch ganz nebenbei ein umfassendes effektives Fitness-Programm darstellt.
Durch das Kyu- bzw. Gürtelsystem wird man langsam im Laufe der Graduierungen auf ein hohes Niveau geführt.
Dabei wird man laufend von erfahrenen, gut ausgebildeten Trainern unterstützt. Diese vermitteln eine Vielzahl von Techniken und deren praktische Anwendung in der Selbstverteidigung und garantieren dass keine Langeweile aufkommt, auch nicht nach Jahren.
Denn der Gründer Gerard Dupont hat seinen Jiu-Jitsu Schülern eine breite Basis an Techniken mit auf den Weg gegeben. Als er sich nach 16 Jahren von der Leitung zurückzog, konnte seine Nachfolgerin Claudia Schröder zusammen mit dem übrigen Trainierteam nahtlos darauf aufbauen.

Mittlerweile sind noch zwei weitere Kampfsportarten hinzugekommen.
Auf der einen Seite ist das Ju-Jutsu, die moderne deutsche Selbstverteidigung. Dieser Kampfsport ist nicht so traditionell ausgerichtet und hierarchisch strukturiert wie die japanische Variante. Der sonst so strenge Verhaltenskodex auf der Matte ist auf ein notweniges Minimum reduziert und das Einstiegsalter liegt mit 6 Jahren deutlich niedriger. Zudem gibt es im Ju-Jutsu auch Wettkämpfe. Ju-Jutsu wendet sich an diejenigen, die einen Kampfsport mit Schwerpunkt Selbstverteidigung lernen wollen, ohne sich dabei mit dem japanischen Hintergrund beschäftigen zu müssen.
Auf der andern Seite steht Aikido, was zwar zu den sog. modernen Kampfsportarten gezählt wird aber sehr japanisch traditionell geprägt und vom Zen beeinflusst ist. Aikido ist eine elegante tänzerisch anmutende Bewegungskunst bei der die Selbstverteidigung nicht im Vordergrund steht. Allerdings sollte man sich dadurch nicht täuschen. Aikido ist trotzdem auch ein sehr wirksames Selbstverteidigungsinstrument. In Japan wird die Polizei darin ausgebildet und es ist Grundlage für Frauen-SV.


Das SSK-Trainerteam von Atemi-Ryu: im schwarzen Hakama, die Aikido-Trainer, in blau die Ju-Jutsu-Trainer und im weißen Anzug die Jiu-Jitsu Trainer,
 v. l. n. r. Albrecht Seip, Hubertus Webert, Stefan Pütz, Michael Berger, Claudia Schröder, Jürgen Kurpiers, Ilias Manolis, Knut Stricker und Volker Kirsch.
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