Berichte Skaterhockey März 2009
| Vorbericht: SSK Kerpen Barracudas - TSV Bernhardswald | |
| Vorbericht: Düsseldorf Rams II - SSK Kerpen Barracudas | |
Sieg ohne Glanz
Gegen eine Rumpftruppe aus Bernhardswald schafft Kerpen mit Mühe ein 7:6
Am Ende sind die Barracudas mit einem blauen Auge davon gekommen. Denn trotz
vieler Querelen und Rückschläge im Verlauf der Partie sprang letztendlich ein
7:6 heraus.
Dabei waren die Vorzeichen gut für den SSK. Außer dem verletzten Thomas
Reinhart und Sandro Kerrutt, welcher erst ab April zum Team zurückkehrt, konnte
Trainer Veit Szpak auf alle Spieler zurückgreifen. Im Tor erhielt Basti Giesen
den Vorzug vor U23 Nationaltorhüter Marco Schmidt.
Ganz anders war die Situation bei den Gästen aus Bayern. Bei ihnen fehlten mit
Michael Hofmeister, Thomas Bauer und Stammtorhüter Jonas Leserer entscheidende
Spieler. Dazu trat der TSV nur mit sieben Feldspielern an.
Der Start verließ nach Maß für Kerpen. Bereits in der dritten Minute machte Jan Körfgen, nach Vorlage von Andre Friedrichs, das 1:0. Nur 30 Sekunden später folgte das 2:0 durch Kapitän Mirko Bundt. Zu diesem Zeitpunkt sah es so aus, als verliefe das Spiel den Kräfteverhältnissen entsprechend. Doch danach stellte sich Kerpen selber ein Bein. Durch eine Fünfminutenstrafe gegen Alex Mertens brachte man die Gäste zurück ins Spiel. Und das durch einen Doppelschlag innerhalb von 14 Sekunden. Stefan Blumenthaler und Florian Adlhoch waren die Torschützen. Danach waren Schwung und Tempo aus dem Spiel des SSK verschwunden. Kerpen schien geschockt. Trotzdem ging man durch Körfgen kurz vor der Pause noch mal mit 3:2 in Führung.
Doch man merkte auch im zweiten Drittel, dass der Wurm im Spiel war. Erneut schaffte Bernhardswald einen Doppelschlag durch Adlhoch und ging das erste Mal nach 24 gespielten Minuten in Führung. Darauf folgten weitere Strafzeiten gegen Kerpen. Besonders gegen den jungen Mertens, der in der 33. Minute wegen einer zweiten Fünfminutenstrafe eine Spieldauerstrafe kassierte. Dadurch ist Mertens für das nächste Spiel in Winnenden gesperrt. In der darauf folgenden Überzahl gelang Bernhardswald durch Michael Ströhl das 5:3. Danach der nächste Schock für Kerpen. In der 35. Minute schied Thomas Schmalen verletzt aufgrund eines Kniechecks durch Matthias Albrecht aus. Die Folge war ein Transport ins Krankenhaus für Schmalen und eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Albrecht. Doch anstatt die spätere Überzahl zu nutzen, kassierte der SSK das 3:6 durch den überragenden Adlhoch.. Zu diesem Zeitpunkt sah es ganz finster aus für die Barracudas. Doch Kerpen zeigte Moral und kämpfte sich zurück. In der letzten Minute des zweiten Drittels schaffte der SSK zwei Treffer. Zunächst verwandelte Jens Schipplock einen Schlagschuss in Überzahl. Darauf vollendete Felix Seybold die schönste Kombination des Spiels zum 5:6.
Nun gab es nach vielen Rückschlägen wieder Hoffnung für das Schlussdrittel. Denn der TSV war aufgrund des Ausscheidens von Albrecht nur noch zu sechst. Daher stellte Kerpen auf zwei Blöcke um. So sollte der Druck erhöht werden. Dementsprechend beließen es die Gäste bei Konterversuchen während Kerpen das Spiel machte. Die Bemühungen der Hausherren wurden in der 53. Minute durch den Ausgleich von Schipplock belohnt. Das Spiel verlief weiter in nur eine Richtung, wobei Bernahrdswald durch Konter immer gefährlich blieb. Doch in dieser Phase waren ein starker Giesen und das Aluminium die Rettung für den SSK. Die Kräfte ließen bei den aufopferungsvoll kämpfenden Bayern immer mehr nach und die Barracudas erspielten sich eine Chance nach der anderen. Die Erlösung kam in der 58. Minute. Der herausragende Schipplock legte quer auf Marc Keller und dieser erzielte den 7:6 Siegtreffer.
Ein Sieg, der letztendlich aufgrund der Feldüberlegenheit des SSK in Ordnung geht. Allerdings hätte man sich auch über eine Punkteteilung oder gar eine Niederlage nicht beschweren dürfen. Denn die Gäste haben stark gekämpft und die zahlreichen Dummheiten der Barracudas konsequent ausgenutzt. Doch am Ende steht der wichtige Sieg für den SSK zum Saisonauftakt.
Barracudas starten gegen die "Waldis"
Zum ersten Punktspiel in der zweiten Bundesliga Süd kommt der TSV
Bernhardwald nach Kerpen
Am Sonntag ist es endlich wieder soweit. Es gibt wieder Zweitligahockey im Schulzentrum Horrem/Sindorf. Um 15 Uhr wird der TSV Bernhardswald sein Gastspiel bei den Barracudas geben.
Dem SSK wird bei diesem Spiel weiter Assistent Thomas Reinhart fehlen. Jens Schipplock und Andre Friedrichs haben leichte Verletzungen im Testspiel gegen Krefeld erlitten. Ob sie einsatzfähig sind, ist noch nicht bekannt. Ansonsten kann Trainer Veit Szpak aus den Vollen schöpfen. Das wird auch notwendig sein, weil sich der TSV für diese Saison viel vorgenommen hat und hoch motiviert nach Kerpen kommen wird. Nicht zuletzt, weil aus der vergangenen Saison noch eine Rechnung offen ist. Denn die Bayern haben nicht nur in Kerpen verloren (9:3), sondern mussten auch zu Hause eine 3:4 Niederlage hinnehmen. Dabei ist die Vorwaldarena eine Festung für den TSV. Doch auswärts tun sich die Bayern traditionell schwer. Besonders in Kerpen gab es bis dato nix zu holen. Wobei sie 2008 auch nur mit einer Rumpftruppe und ohne Stammtorhüter Jonas Leserer in die Kolpingstadt gereist waren. Genauso wie zu ihrem Pokalspiel in Oberhausen vor zwei Wochen. Die Folge war eine derbe 24:6 Packung. Von der Besetzung wird auch abhängen wie der TSV in Kerpen abschneidet. Besonders wichtig ist Torhüter Leser, der jüngst neben dem Kerpener Marco Schmidt beim Nationalmannschaftslehrgang in Bräunlingen eingeladen war. Weiterhin sind die Topscorer Michael Hofmeister und Florian Adlhoch zentrale Figuren im Spiel des TSV. Aber auch erfahrene Spieler wie Kapitän Christian Schweiger, Matthias Albrecht oder Thomas Bauer sind wichtig im Team.
Der SSK hat aus dem letzten Test gegen den Crefelder SC ordentlich Selbstvertrauen geschöpft und an seiner taktischen Ausrichtung gefeilt. Wenn die Barracudas die Leistung aus diesem Spiel wiederholen können, ist gegen die "Waldis" alles drin. Sollte Kerpen aber in die Lethargie aus dem Düsseldorfspiel verfallen, ist gegen die Bayern nichts zu holen. In jedem Fall erwartet die Zuschauer ein spannendes erstes Spiel der zweiten Bundesliga Süd.
Wobei das nur für Kerpener Beteiligung gilt, weil vergangenes Wochenende bereits drei Teams in die Saison gestartet sind. Drei weil die Dragons Heilbronn direkt ein Doppelwochenende bestritten. Und dieses sehr erfolgreich. Einem knappen 7:5 gegen den IHC Atting vor heimischem Publikum, ließ man ein 19:2 in Bonn folgen. Erwähnt sei dabei, dass Thunder auf vier Leistungsträger und den aus Kerpen gekommenen Torhüter Torsten Alzinger verzichten musste. In Bestbesetzung hätten sich die Bonner sicherlich nicht so abschlachten lassen. Trotzdem hat Heilbronn einen beeindruckenden Start hingelegt und die Ambitionen auf den direkten Wiederaufstieg unterstrichen.
Sieg im letzten Test
Barracudas rehabilitieren sich mit einem 8:6 gegen die Skating Bears von der
Blamage in Düsseldorf
Eine Woche nach der Pokalniederlage gegen die Düsseldorf Rams II hatten die Barracudas einen richtig dicken Brocken im Zuge ihrer Saisoneröffnung zu Gast. In diesem letzten Test vor dem ersten Saisonspiel sollte sich zeigen, ob man die Schlappe in der Landeshauptstadt verkraftet hatte und gut auf die Saison vorbereitet ist. Der Crefelder SC wurde als optimaler Prüfstein angesehen, weil der Erstligaabsteiger mit drei deutlichen Siegen stark in die Saison der Nordgruppe gestartet war.
Trainer Veit Szpak musste zunächst einen Abgang verschmerzen. Marcel Kader wechselte aus persönlichen Gründen in die zweite Mannschaft. Weiterhin fehlten dem SSK die verletzten Thomas Reinhart und Mattias Olejarz. Dafür stand Kapitän Mirko Bundt zum ersten Mal nach seiner viermonatigen Verletzungspause wieder im Kader.
In einer vorausgegangenen Besprechung hatte sich das Team viel vorgenommen. Man wollte wieder den Kampf und die mannschaftliche Geschlossenheit an den Tag legen, die man in Düsseldorf vermissen ließ. Dies gelang auch vorzüglich. Die Zuschauer sahen ein komplett anderes Team. Es wurde hart gearbeitet und um jeden Zentimeter gekämpft. Auch spielerisch und taktisch zeigte der SSK eine Steigerung und ging verdient in der 6. Minute durch Felix Seybold nach Querpass von Christian Miltz mit 1:0 in Führung. Doch nur zwei Minuten später die Antwort der Gäste. Brandon Bernhardt machte per Nachschuss das 1:1. Doch Kerpen weiter stark und mindestens ebenbürtig. Direkt nach seiner abgelaufenen Strafzeit schnappte sich Seybold die Pille, legte quer auf Pascal Fontes, und der netzt zur erneuten Führung ein. Das Spiel ging in den folgenden Minute auf und ab mit Chancen auf beiden Seiten. Allerdings bissen sich die Bären an dem heute sehr starken Marco Schmidt im Tor der Barracudas die Zähne aus. Kerpen hingegen drehte in dieser Phase noch mal richtig auf. Zunächst fälschte Jan Körfgen einen Schuss von Miltz bei Überzahl ins Gehäuse der Gäste, bevor Andre Berens die Leichtsinnigkeit in der Krefelder Abwehr bestrafte, indem er dem Gegner den Ball knapp einen Meter vor dem Tor von der Kelle schlug und am verdutzten Steffen Müller vorbei ins Netz. Damit ging das Spiel mit 4:1 in die Pause.
Im zweiten Drittel ging das Spiel ähnlich interessant weiter. Es gab Chancen auf beiden Seiten und das Spiel wurde immer ruppiger. Vor allem die Gäste fanden sich jetzt immer öfter auf der Strafbank wieder. Die Folge war das 5:1 durch Fontes nach Zuspiel von Seybold. Nach ca. 30 Minuten ersetzte Basti Giesen den starken Schmidt und bei Crefeld kam Christian Kramer für Müller in die Partie. Darauf wurde das Spiel immer härter und Crefeld kam immer besser ins Spiel. Die Barracudas schienen etwas die Linie zu verlieren. So schafften es Heiner Langel (36.) und erneut Bernhardt (40.) auf 5:3 zu verkürzen bevor es in die zweite Pause ging.
Anfang des letzten Drittels hatten die Gäste ihre stärkste Phase. Mit einem Doppelschlag durch Sebastian Eloo (44.) und Carsten Reimann (45.) schafften die Skating Bears den Ausgleich. Das Spiel hatte ordentlich an Härte und Aggressivität zugenommen. Den traurigen Höhepunkt fand diese Entwicklung in einem versuchten Faustschlag des Krefelders Dennis Keller. Dies wurde mit einer Matchstrafe geahndet. Dementsprechend agierte Kerpen nun in Überzahl. Doch anstatt diesen Vorteil zu nutzen, ließ man das 5:6 durch Brandon Bernhardt zu und Krefeld ging das erste Mal in Führung. Aber diesmal fand der SSK die richtige Antwort als Thomas Schmalen mit einem Gewaltschuss in den Winkel das 6:6 erzielte. Die Bären kassierten darauf weiter fleißig Strafzeiten und diesmal nutzten die Barracudas die Überzahl. Miltz machte in der 57. Minute das 7:6 nach Vorlage von Körfgen. Als der CSC in der letzten Minute alles auf eine Karte setzte und den Torwart zu Gunsten eines fünften Feldspieler raus nahm, fiel die Entscheidung zu Gunsten des SSK. Schmalen spielte mit der Rückhand den Ball durch die Beine des sich in den Schuss schmeißenden Sebastian Sdun und das Spiel war entschieden. Mit 8:6 schlugen die Barracudas die Skating Bears und zeigten eine ansprechende Leistung, die Hoffnung für das erste Saisonspiel am kommenden Sonntag gegen den TSV Bernahrdswald.
Barracudas blamieren sich in Düsseldorf
SSK Kerpen scheitert an Kevin Scheller und sich selbst
So hatte man sich das erste Pflichtspiel bei den Barracudas nicht vorgestellt. Sang- und klanglos scheidet der SSK in der ersten Pokalrunde bei der Zweitvertretung der Düsseldorf Rams aus.
Dabei begannen die Barracudas stark. Von Beginn an machten die Gäste Druck und erspielten sich gute Chancen. Allerdings scheiterten die Spieler um den Ersatzkapitän Felix Seybold entweder am hervorragenden Schlussmann Kevin Scheller oder am eigenen Unvermögen. So kam es wie es kommen musste. Stefan Peters fing einen Pass aus dem Spielaufbau der Kolpingstädter ab und bediente Luca Brünemann zum 1:0 nach 17 gespielten Minuten.
Im zweiten Drittel zeigte sich den Zuschauern ein identisches Bild. Kerpen machte das Spiel und hatte teilweise hundertprozentige Chancen. Doch das Tor wollte einfach nicht fallen. Die Rams hingegen machten aus Nichts Tore. So geschehen in der 36. Minute als Peters aus unmöglichem Winkel den Kerpener Goalie Basti Giesen an der Schulter trifft von welcher der Ball ins Tor fällt, 2:0. Allerdings kann man nicht von einer unverdienten Führung der Hausherren sprechen. Zu passiv war Kerpen im Körperspiel und ließ den Kampf vermissen.
Im letzten Drittel wollten die Barracudas das Tempo hoch halten und weiter nach vorne spielen bis der Knoten endlich platzen würde. Leider kam aufgrund zahlreicher Strafzeiten gegen den SSK kein wirklicher Spielfluss mehr zustande. Überraschend, weil Kerpen bis zum letzten Drittel keine einzige Strafzeit erhielt und dann in den letzten zwanzig Minuten ganze vierzehn auf der Sünderbank verbrachte. Dies nicht zuletzt, weil die Schiedsrichter ihre Linie aus den ersten 40 Minuten nicht beibehielten und plötzlich sehr kleinlich pfiffen. Das Spiel jedoch hatte Kerpen bereits vorher aufgrund mangelnder mannschaftlicher Geschlossenheit und Effizienz aus der Hand gegeben. Das 3:0 durch Felix Markmann nach einem katastrophalen Abwehrfehler des SSK war dann der Todesstoß in der 52. Minute. Zumindest den Ehrentreffer konnte Felix Seybold noch elf Sekunden vor Schluss erzielen.
Damit ist der SSK bereits in der ersten Pokalrunde ausgeschieden. Besonders erschreckend war die fehlende mannschaftliche Geschlossenheit und der Kampfeswille bei den Barracudas. Zwei Dinge, die sonst immer zu den Stärken der Kerpener zählten. Vielleicht ist diese Niederlage aber auch ein Weckruf zur richtigen Zeit für den SSK.
Erstes Pflichtspiel gegen eine Zweitvertretung
In der ersten Pokalrunde treten die Kerpen Barracudas gegen die
Düsseldorf Rams II an
Am Samstag um 16.45 Uhr ist es soweit. Dann treten die Kerpen Barracudas im
Sportpark Niederheid in Düsseldorf gegen die zweite Mannschaft der Rams an. Ein
nicht ganz unbekannter Gegner für das Team von Trainergespann Veit Szpak und
Erik Sauer. Von 2004 bis 2006 spielten beide Teams in der 2. Bundesliga Süd,
ehe die Widder den Gang in die Regionalliga antreten mussten. In dieser Zeit
spielten beide Teams sechsmal gegeneinander. Hierbei konnten die Barracudas
viermal gewinnen und ein Unentschieden erringen. Nur bei ihrem letzten Auftritt
in der 2. Bundesliga im Oktober 2006 konnten die Ramser einen 5:6 Sieg in Kerpen
feiern.
Die Bilanz spricht somit für den SSK. Gerade in Düsseldorf konnten die
Barracudas alle drei Spiele siegreich gestalten. Generell ging Kerpen in
Niederheid immer als Sieger vom Platz. Auch bei den Bullskatern hat man nie
einen Punkt verloren. Die Halle scheint dem SSK zu liegen.
Trotzdem sollten sich die Barracudas nicht zu sicher fühlen. Es gab einige
Neuerungen im Kader der Rams II. Die beiden Topscorer der vergangenen Saison
waren Timo Schmidt und Stefan Peters. Beide sind erst nach dem Abstieg in der
Saison 2007 zur zweiten Mannschaft der Rams zurückgekehrt. Auch Marco Frick,
welcher von den Düsseldorf Flyers kam, machte 2008 eine gute Figur. Hinzu
spielen alte Bekannte wie der langjährige interne Topscorer Stefan Adams und
der spielstarke Sebastian Beier in den Reihen der Widder. In der noch jungen
Saison hat weiterhin mit Robin Wilmshöfer ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs
auf sich aufmerksam gemacht. Er machte in den ersten beiden Partien sieben
Scorerpunkte.
Insgesamt zeigten die Rams II in der jungen Saison bereits gute Leistungen.
Einer knappen Auftaktniederlage gegen die Zweitvertretung des Crefelder SC ließ
Düsseldorf einen 9:5 Sieg beim Vorjahresmeister der Regionalliga, dem HC
Köln-West II, folgen.
Die Barracudas sind gewarnt arrogant in die Partie zu gehen. Zumal dem SSK
einige Spieler in der Landeshauptstadt fehlen werden. Kapitän Mirko Bundt
laboriert noch an einer Schulterverletzung und Assistent Thomas Reinhart erlitt
im Testspiel gegen Sterkrade einen Anriss des Innenbands im linken Knie.
Weiterhin steht nur ein Torhüter zur Verfügung, weil Marco Schmidt beim
Nationalmannschaftslehrgang in Bräunlingen weilt. Auch hinter Verteidiger
Rafael Rutkowski steht noch ein dickes Fragezeichen. Somit gibt es bei den
Barracudas vor allem in der Defensive Probleme. Daher wäre es gut möglich,
dass mit Mike Bönsch und Brian Nagel zwei Juniorenspieler in Düsseldorf zu
ihren ersten Pflichtspieleinsätzen kommen. Beide konnten beim Seidenspinnercup
im Dezember überzeugen.
Trotz dieser Schwierigkeiten sind die Barracudas klar in der Favoritenrolle.
Bleibt abzuwarten, ob sie dieser auch gerecht werden können und den guten
Eindruck aus den bisherigen Tests bestätigen können.
Barracudas läuten die Saison 2009
ein
Am 21.03.2009 gilt der ganze Tag im Schulzentrum Horrem/Sindorf den Kerpen
Barracudas und dem Inline-Skaterhockey
Viel geboten wird den Zuschauern und Fans der Kerpen Barracudas am 21.03.09
in der Dreifachturnhalle des Schulzentrums Horrem/Sindorf. Neben Testspielen in
allen Altersklassen gibt es eine Tombola und Spiele für die Zuschauer in den
Spielpausen.
Beginnen wird der Tag mit der Vorstellung aller Mannschaften um 9.30 Uhr. Dem
folgt eine Trainingpräsentation der zweiten Schülermannschaft. Danach werden
alle Teams der Barracudas Testspiele austragen. Beginnen wird das Schülerteam,
welches vergangene Saison den Aufstieg in die 1. Schülerliga schaffte, gegen
die Fireballs Sterkrade. Danach wird es international. Die Jugend trifft mit den
Condors Tilburg auf ein Team aus den Niederlanden. Die Junioren, welche momentan
die 2. Juniorenliga anführen, treten gegen die Piranhas Oberhausen an.
Gegen Spätnachmittag werden sich dann die zweiten Herren gegen die Panther aus
Steinenbrück präsentieren, ehe die erste Herrenmannschaft den Show-Down des
Tages bestreiten wird. Gegner werden die Skating Bears aus Krefeld sein. Das
Spiel ist für 18.10 Uhr angesetzt und verspricht Inline-Skaterhockey auf hohem
Niveau.