Berichte Oktober 2009

Köln-Marathon Inline-Skaterhockey
 

Erste Mannschaft im Umbruch
Nach dem Rücktritt von Trainer Veit Szpak kündigt sich ein Neuanfang bei den Barracudas an

Für die erste Mannschaft des SSK kam der Rücktritt des Trainergespanns Szpak/Sauer nicht wirklich überraschend. Zu viele Diskrepanzen gab es zwischen den Zielen der Verantwortlichen und der tatsächlichen Situation. "Wir sind nach zwei Jahren einfach nicht da wo wir sein wollten", untermauerte Szpak die Entwicklung.

Dies spiegelt sich im Saisonverlauf der ersten Herrenmannschaft wider. Viele Enttäuschungen mussten Spieler und Trainer wegstecken. Zunächst waren da bittere und unnötige Niederlagen. Das 3:5 in Winnenden, das 6:7 in Kollnau und das ebenso knappe 7:8 in Bernhardswald. Dazu wurden den Barracudas bei den Klatschen in Bräunlingen (10:2), Atting (13:4) und Deggendorf (11:3) klar die Grenzen aufgezeigt. Obwohl Kerpen auch überraschend starke Leistungen zeigte und gegen Bräunlingen (7:5) sowie in Heilbronn (5:4) unerwartete Siege feierte, machte sich ein unverständlicher personeller Verfall im Team breit. Diese Entwicklung fand ihren Höhepunkt nach der Sommerpause als die Barracudas regelmäßig nur acht Feldspieler aufbieten konnten. Damit war für den Kern der Mannschaft nur noch ein ordentliches Abwickeln der Saison als Ziel definiert. Dieses wurde auch mit dem Klassenerhalt erreicht. Allerdings ob des Potenzials, das im Verein vorhanden ist sicherlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Dementsprechend war die Konsequenz für Erik Sauer und Veit Szpak klar. Genauso wie für einige Spieler des SSK. Thomas Schmalen wird den Verein in Richtung HC Köln West verlassen. Er wird sein Glück in der ersten Liga suchen. Andre Berens wird auf Grund seines Studiums nach Aachen ziehen und auch nicht mehr zur Verfügung stehen. Damit wird der Kader der ersten Herrenmannschaft immer kleiner.

Ob dadurch auch das Zweitligahockey in Kerpen in Gefahr ist, werden die nächsten sechs Wochen zeigen. In jedem Fall muss der Kader der ersten Herrenmannschaft um mindestens vier bis sechs Feldspieler aufgestockt werden. Sonst ist ein geregelter Spielbetrieb in der zweiten Bundesliga nicht möglich. Ob dies durch Verstärkungen aus der eigenen zweiten Herrenmannschaft und den Junioren erreicht wird oder durch die Akquise von Spielern aus anderen Vereinen ist offen.

In jedem Fall ist man sich in den Reihen der Übriggebliebenen einig, dass es möglich sein muss, eine Mannschaft für 2010 zusammen zu bekommen. Ein Zwangsabstieg auf Grund von Spielermangel wäre gerade wegen des guten Unterbaus tragisch und unnötig. Zu wichtig ist eine Zweitligamannschaft gerade für den Einstieg begabter Nachwuchsspieler in den Herrenbereich.

Einen ersten wichtigen Schritt hat man am Donnerstag bereits vollbracht. Mit Ramian Fatih wurde ein neuer Torwart für die erste Herrenmannschaft gewonnen. Fatih spielte bereits im Nachwuchs des SSK und kehrt nun vom Eishockey zurück in den Rollsport. An weiteren Neuzugängen wird gearbeitet und auch ein neuer Trainer wird gesucht.

So wird die Entscheidung über die Zukunft des Zweitligahockeys in Kerpen bis zum 15. Dezember fallen müssen. In den Reihen der Mannschaft ist man optimistisch. Allerdings ist klar, dass noch einiges passieren muss, um das Zweitligahockey in Kerpen zu retten.

[T. Reinhart]


13. Köln - (Halb-) Marathon

Auch bei der 13. Auflage des Köln-Marathon war die Triathlonabteilung des SSK Kerpen wieder aktiv.
Wie in den Vorjahren formierte sich im Frühjahr eine Vorbereitungsgruppe innerhalb der Triathlonabteilung des SSK Kerpen. In diesem Jahr wurde die gezielte Vorbereitung auch auf den Kölner Halbmarathon ausgedehnt.
Marathon in Köln - das ist wie Karneval mitten im Herbst. Rund 500 000 Zuschauer hatten sich an der Strecke postiert, um die Teilnehmer aus Leibeskräften mit Samba - Rhythmen, Tröten, Rasseln, Trommeln und Tamburins anzufeuern. Und die waren dankbar für die Anfeuerungen, denn das Wetter wartete mit Nieselregen beim Halbmarathon und frischem Wind beim Marathon auf.


Davon ließen sich die Teilnehmer jedoch nicht abschrecken und gingen an den Start durch die Kölner Innenstadt.
Insgesamt 29 Mitglieder der Triathlonabteilung fanden sich nach einem erlebnisreichen Lauf im Ziel wieder. 16 hatten davon die Marathondistanz bewältigt.

Bei den Erstlingsläufern und -läuferinnen herrschte ausnahmslos grenzenlose Freude über das Erreichte. Geteilt waren die Gefühle bei den Ambitionierteren, hier trübte schon mal die nicht erreichte Bestzeit die gute Laune.